Beschreibung
Bei der angebotenen Immobilie handelt es sich um ein außergewöhnliches Gebäudeensemble, das historischen Charakter mit großzügigen Flächen und vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten verbindet.
Das Ensemble besteht aus einem um 1900 errichteten, in wesentlichen Teilen denkmalgeschützten Hauptgebäude sowie funktionalen Erweiterungen aus späteren Bauphasen.
Nach aktueller Flächenaufstellung stehen insgesamt ca. 534,31 m² Fläche zur Verfügung. Diese verteilen sich auf ca. 135,20 m² im Erdgeschoss, ca. 130,54 m² im Obergeschoss, ca. 124,75 m² im Dachgeschoss sowie ca. 143,82 m² im Anbau. Das Grundstück umfasst ca. 1.181 m². Darüber hinaus stehen im großzügigen Kellergeschoss weitere Nutzflächen zur Verfügung, die das Flächenangebot sinnvoll ergänzen.
Der historische Hauptbau prägt mit seiner charakteristischen Klinkerfassade, großzügigen Raumhöhen von teilweise bis zu ca. vier Metern, dem repräsentativen Treppenhaus und zahlreichen erhaltenen Stilelementen das besondere Erscheinungsbild. Ergänzt wird er durch einen Anbau aus den 1970er-Jahren sowie einen 2009 errichteten, verglasten Eingangsbereich.
Die bestehende Raumstruktur eröffnet vielfältige Möglichkeiten für eine zukünftige Nutzung. Denkbar sind insbesondere Büro- und Verwaltungsflächen, Kanzlei- oder Beratungsnutzungen, Praxis- und Gesundheitskonzepte, Bildungs- und Schulungsangebote sowie soziale oder vergleichbare Dienstleistungsnutzungen. Auch kombinierte Wohn- und Arbeitskonzepte sowie weitergehende Nutzungs- und Entwicklungskonzepte können geprüft werden.
Die jeweilige Nutzung ist vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen zu betrachten.
Ausstattung
Das historische Hauptgebäude überzeugt durch seine charakteristische Klinkerfassade, ein repräsentatives Treppenhaus und großzügige Raumhöhen von teilweise bis zu ca. vier Metern. Prägende Gebäudeteile wie Fassade, Dach, Fenster und Treppenhaus stehen unter Denkmalschutz.
Ergänzt wird das Ensemble durch einen funktionalen Anbau aus den 1970er-Jahren, der bislang überwiegend als Büro- und Mehrzweckfläche genutzt wurde. Der im Jahr 2009 errichtete, verglaste Eingangsbereich verbindet Alt- und Anbau und verfügt über eine Kinderwagenstellfläche.
Die Fensteranlagen bestehen aus einem gemischten Bestand historischer Holzfenster mit Einfachverglasung sowie zweifach verglasten Holzfenstern, überwiegend aus den 1970er-Jahren. Die Fenster des Anbaus stammen größtenteils aus den 1980er-Jahren. Die Verglasung des Eingangsbereichs stammt aus dem Jahr 2009.
Die Beheizung erfolgt über eine Gas-Zentralheizung des Herstellers Buderus mit Logamatic-Regelung aus ca. dem Jahr 2000. Elektro-, Wasser- und Abwasserinstallationen stammen aus unterschiedlichen Bauphasen und wurden nach den vorliegenden Angaben laufend überprüft sowie punktuell modernisiert.
In mehreren Bereichen befinden sich Linoleumböden, unter denen überwiegend originale Holzdielen vorhanden sind. Teilweise abgehängte und gedämmte Decken im Obergeschoss können je nach Nutzungskonzept zurückgebaut werden. Das denkmalgeschützte Dach wurde regelmäßig instand gehalten.
Mehrere Küchen- und Sanitärbereiche sowie großzügige Kellerflächen ergänzen das Raumangebot.
Sonstiges
Die Immobilie wurde zuletzt als soziale Einrichtung genutzt. Im Zuge dieser Nutzung wurden verschiedene funktionale Ein- und Umbauten vorgenommen, darunter Küchen- und Sanitärbereiche, Linoleumböden, teilweise abgehängte Decken, nicht tragende Zwischenwände sowie ergänzende Außenanlagen und eine außenliegende Feuertreppe.
Wesentliche Teile des historischen Hauptgebäudes stehen unter Denkmalschutz. Hierzu zählen nach den vorliegenden Objektinformationen insbesondere die historische Fassade, das Dach, die Fenster sowie das repräsentative Treppenhaus. Die denkmalgeschützte Substanz prägt den besonderen architektonischen Charakter des Ensembles.
Der aktuelle Bodenrichtwert beträgt 185 €/m² (2026).
Für denkmalgeschützte Immobilien können – vorbehaltlich der jeweiligen Voraussetzungen – steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen bestehen. Eine individuelle Prüfung sollte in Abstimmung mit einem Steuerberater sowie der zuständigen Denkmalbehörde erfolgen.
Die Kombination aus historischer Bausubstanz, großzügigen Flächen und flexibler Gebäudestruktur eröffnet vielseitige Entwicklungsperspektiven. Sämtliche zukünftigen Nutzungen und baulichen Veränderungen sind, soweit erforderlich, mit den zuständigen Behörden abzustimmen.