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Bürgermeisterhaus Herford – Denkmal mit Geschichte, Charakter und Vision
32052 Herford, Haus zum Kauf
9 Zimmer 564,31 m² Haus in Herford zum Kauf. Ausstattung: Außenstellplatz, Denkmalgeschützt, Keller, etc.
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Referenz
Dieses Objekt wurde bereits erfolgreich vermittelt.
Objektbeschreibung
Beschreibung
Mitten in der Herforder Altstadt – dort, wo Geschichte auf Zukunft trifft – steht das sogenannte „Bürgermeisterhaus“. Errichtet im Jahr 1538, zählt es zu den bedeutendsten spätgotischen Profanbauten der Region und ist eines der ältesten erhaltenen Giebelhäuser der Stadt. Über viele Generationen hinweg im Familienbesitz, ist dieses Einzeldenkmal nun bereit für ein neues Kapitel. Das gesamte Gebäude steht leer und bietet Freiraum für Menschen mit Vision, die bereit sind, diesem geschichtsträchtigen Ort neues Leben einzuhauchen.
Die Immobilie verfügt über eine Gesamtnutzfläche von ca. 564,31 m², verteilt auf ca. 319,48 m² Gewerbefläche (Erdgeschoss: 169,66 m² | 1. Obergeschoss: 149,82 m²) sowie ca. 244,83 m² Wohnfläche (2. Obergeschoss links: 101,17 m² | 2. Obergeschoss rechts: 73,01 m² | Dachgeschoss: 70,65 m²). Das Grundstück umfasst 433 m². Der historische Baukörper erstreckt sich über vier Geschosse – Erdgeschoss, zwei Obergeschosse und ein Dachgeschoss – und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: urbanes Wohnen, innerstädtisches Arbeiten oder auch kulturelle bzw. kreative Konzepte lassen sich hier realisieren.
Ein besonderer Hinweis gilt der umfassenden, denkmalgerechten Giebelsanierung, die im Jahr 2022 abgeschlossen wurde. Sie stellt einen wesentlichen Werterhaltungs- und Zukunftsfaktor dar – architektonisch wie substanziell.
Was Sie erwartet, ist kein austauschbarer Neubau, sondern ein Objekt mit Charakter, Seele und Tiefe. Statt steriler Moderne trifft man hier auf jahrhundertealte Materialien, handwerkliche Qualität und architektonische Ausdruckskraft. Diese Immobilie ist ein Ort mit Geschichte – und mit der Chance, diese Geschichte in eine neue Zeit zu überführen.
Ausstattung
Das Gebäude befindet sich in weiten Teilen im ursprünglichen Zustand und ist durchgängig sanierungsbedürftig. Gleichzeitig lässt es sein Potenzial auf beeindruckende Weise erahnen: Sichtbare Balkenkonstruktionen, rustikale Holzböden und -verkleidungen, Kassettentüren mit historischer Patina, ein originales Dachtragwerk mit beeindruckender Zimmermannsarbeit sowie rückwärtiges Bruchsteinmauerwerk, das naturbelassen, ehrlich und kraftvoll wirkt.
Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss befinden sich ehemals gewerblich genutzte Flächen mit offenem Grundriss, die sich ideal für Boutique-Konzepte, Ateliers oder Showrooms mit besonderem Anspruch eignen. Im 2. Obergeschoss befinden sich zwei separate Wohneinheiten. Das Dachgeschoss teilt sich in eine weitere Wohnung sowie einen nicht ausgebauten Dachbodenbereich, der zusätzlichen Raum für kreative Konzepte bietet. Der rückwärtige Bereich verfügt über fünf Stellplätze – ein rares Gut in dieser Lage.
Sonstiges
Dieses Gebäude ist kein Projekt „von der Stange“ – es ist eine Einladung an Menschen mit Weitblick. Wer hier investiert, nutzt steuerliche und fördertechnische Hebel, die dieses Objekt wirtschaftlich besonders machen:
Denkmal-AfA (§ 7i EStG): Bis zu 100 % der Sanierungskosten sind bei Vermietung über 12 Jahre abschreibbar, bis zu 90 % bei Eigennutzung über 10 Jahre.
Sonder-AfA (§ 10f EStG): Bei Eigennutzung kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich von steuerlicher Förderung profitiert werden – insbesondere bei Objekten in Sanierungsgebieten. Eine individuelle Prüfung ist empfehlenswert.
Restwertgutachten: Dient der exakten Trennung von Gebäude- und Bodenwert und kann die Abschreibungsbasis deutlich verbessern.
Förderprogramme (Stadt, KfW, Denkmalpflege): Zuschüsse und Kombinationen sind möglich – eine individuelle Anfrage bei der Stadt Herford wird empfohlen.
Energievorgaben: Für Denkmale gelten Ausnahmen bei energetischen Anforderungen – das eröffnet kreative Sanierungsfreiheit.
Flexible Nutzungskonzepte: Wohnen und Arbeiten, Kultur, Kreativwirtschaft oder eine Kombination – vieles ist denkbar.
Hinweis: Alle genannten Förder- und Abschreibungsmöglichkeiten sind abhängig von der Einzelfallsituation und sollten mit einem Steuerberater oder Sanierungsfachmann abgestimmt werden.
Lage
Die Höckerstraße gehört zu den ältesten gewachsenen Straßenzügen Herfords und liegt innerhalb der historischen Altstadt – direkt in der Fußgängerzone. Das direkte Umfeld ist geprägt von denkmalgeschützten Gebäuden, kleinen Geschäften, Cafés und kulturellen Einrichtungen. Die verkehrsberuhigte Lage sorgt für ein ruhiges Stadtbild bei gleichzeitig hoher städtischer Frequenz.
Die Nähe zum Stadtzentrum, zu Bus- und Bahnanbindungen sowie zu öffentlichen Parkflächen macht den Standort attraktiv für vielfältige Nutzungen. Die Kombination aus historischer Bausubstanz, gewachsener Struktur und innerstädtischer Infrastruktur bietet gute Voraussetzungen für Wohnen, Arbeiten oder kreative Konzepte in einem urbanen Kontext.
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